2008 Täglich Brot

Gesine Danckwart

Regie: Hänel; Birgmeier

Das Studententheater der Universität Kassel (STUK), erstmals zu Gast im Kulturhaus Dock 4, folgte in Laura de Wecks „Lieblingsmenschen“ fünf Studenten auf ihrer Suche nach dem Spaßfaktor und konfrontiert sie in einer als Doppelprojekt konzipierten Aufführungsreihe mit einem zweiten Gegenwartsstück, nämlich mit Gesine Danckwarts „Täglich Brot“, uraufgeführt 2001 im Theaterhaus Jena, nachgespielt in Frankfurt.Diese zweite Premiere findet eine Woche später, d.h. am 12.06.08 statt.

Danckwart, 1969 geboren, hat mit ihren Stücken die Aufmerksamkeit eines größeren, zumeist jungen Theaterpublikums auf sich gezogen. Ihre Dramen verzichten im Regelfall auf konkrete Situationen, auf Handlungen oder klare Figuren.

„Täglich Brot“ ist der überzeugendste ihrer Texte, ein Stück über Jobs, Karriere und Arbeitslosigkeit, das auf die vielfältigen Änderungen der Arbeitswelt reagiert: Morgengrauen. Ein ganz normaler Alptraumtag beginnt. Drei Frauen und zwei Männer, eingeschlossen in ihre Lebensbahnen, durchziehen, durch nichts weniger bestimmt als den Stundentakt, in aberwitzigen Situationen ihren Alltag. Das Sprechdenken der fünf Figuren verschwimmt letztlich zu einem großen Monolog, einem „Klagelied auf den modernen Menschen“.

Ensemble

  • Ela
    Elka Windus-Staginsky
  • Gala
    Bettina Damaris Lange
  • Nelke
    Helena Patanè
  • Sesam
    Stephan Karbaum
  • Ulrich
    Christian Köhn

Technik

  • Martin Junghans
  • Ulrike Birgmeier

Co-Regie

  • Ulrike Birgmeier

Regie

  • Volker Hänel

Presse

Presse Texte        

    

Szenenfotos

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