2010 Kasimir und Karoline

Ödön von Horváth

Regie: Hänel; Birgmeier

„Nehmen wir an, Sie lieben einen Mann. Und nehmen wir weiter an, dieser Mann wird nun arbeitslos. Dann lässt die Liebe nach, und zwar automatisch.“ Mit dieser These des Diagnostikers Schürzinger trifft Ödön von Horvaths Theaterstück „Kasimir und Karoline“, uraufgeführt 1932, mitten ins emotionale und ökonomische Herz einer allgemeinen Gesellschaftskrise. – Horvath, der Analytiker der Ängste der kleinen Leute, braucht seine Aktualität nicht besonders unter Beweis zu stellen.

Die Geschichte von Kasimir und Karoline hat das Theaterensemble der Universität Kassel aber  von der Münchner Oktoberwiese in einen billigen Vergnügungsschuppen verlegt. Hier erleben die beiden Verlobten, wie auch im Rausch unzähliger Gesellschaftsspiele das Glück kaum zu machen ist – mit der tröstlichen Botschaft von Erna, der neuen Liebe von Kasimir: „Solange wir uns nicht aufhängen, werden wir nicht verhungern.“

Ensemble

  • Die Chefin: Mona Hauser
  • Kasimir: Christian Köhn
  • Karoline: Jana Grüner
  • Schürzinger: Stephan Karbaum
  • Cordula von Rauch: Anna-Maria Lattemann

Technik

  • Stefanie Gutsche
  • Ulrike Schaumburg
  • Werner von Speer: Marc Andrejkovits
  • Franz: Martin Junghans
  • Erna: Isabel Schließmann
  • Elli-Maria: Simone Gregor
  • Sanitäterin: Susanne Traber

Am Klavier

  • Christian Köhn

Regie / Leitung

  • Volker Hänel
  • Ulrike Birgmeier

Presse

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