2014 Candide – Es lebe der Optimismus!

Eine Reise durch die Welt in der Nachfolge von VOLTAIRE
Regie: Hänel; Birgmeier

Szenen aus dem Stück "Candide"

„Wir leben in der besten aller möglichen Welten!“ –

Mit dieser Maxime seines Lehrers Pangloss wird Candide, der „Arglose“, in die Welt gestoßen, nachdem er beim Liebesspiel mit Kunigunde von deren Vater entdeckt worden ist. Sein Glaube an die Optimismus-Lehre wird aber nur allmählich erschüttert. denn militärischer Drill  und Krieg formen den Jüngling zurecht. Er flieht aus einer Banklehre und findet sich in einem  Lazarett wieder. Kaum sind seine Wunden geflickt, entkommt er den großen Utopien der die Welt großspurig umspannenden Architektenzunft, und immer wieder kann er sich nicht entscheiden, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Die Angebote der Wellness-Industrie führen ihn auf erotische Abwege und die Liebe zu Kunigunde erstarrt im genormten Körperspiel. Die Arbeitswelt lässt ihn zusammenbrechen und in einer Talkshow finden Candide und Kunigunde wieder zusammen, aber nicht die erlösenden Worte. Auch die Philosophie seines neuen Meisters Martin, sich mit einer sinnvollen Arbeit zu bescheiden, lässt ihn die Welt nicht als die beste aller möglichen erscheinen.

Voltaires Roman „Candide“ von 1759 –  ein hellsichtiger Wegweiser für unseren blinden Optimismus? Szenen aus dem Stück "Candide"

Ensemble

Ensemble 2013/14

Alexander Hahn
Alexander Hahn
Irina Wollek
Irina Wollek
Johanna Trautner
Johanna Trautner
Johannes Schröder
Johannes Schröder
Julia Kopylova
Julia Kopylova
Kawar Murad
Kawar Murad
Nora Kopylova
Nora Kopylova
Marion Hellebrandt
Marion Hellebrandt

 

Szenenfotos