Über uns

Jedes Wintersemester neu

Zu Beginn eines jeden Wintersemesters kommen ca. 15 Theater- und Spielinteressierte verschiedenster Studienrichtungen zusammen. Sie steigen bei uns ohne entsprechende Voraussetzungen ein oder bringen Vorerfahrungen aus anderen Gruppen bzw. aus früheren STUK-Projekten mit. Die Interessenten, die noch nicht im STUK gespielt haben, bitten wir zu einem „Casting-Gespäch“, um gegenseitige Erwartungen abzuklären.

Engagement, Leidenschaft, Verbindlichkeit, Zeit

Nach fünf bis sieben wöchentlichen Proben (zurzeit: donnerstags 19.00 – 22.00 Uhr) und einem arbeitsintensiven Wochenende (Grundlagenarbeit: Entwicklung von Spielfähigkeit des Einzelnen und der Gruppe) wachsen die Entschiedenen zu einem Ensemble zusammen. Voraussetzung: Engagement, Leidenschaft, Verbindlichkeit, Zeit…

Arbeit im Projekt

Der Projektansatz (Thema, Stückvorlage oder Eigenproduktion, Probenverfahren, etc.) wird vom Leitungsteam vorbereitet und spätestens am ersten Wochenende mit der Gruppe besprochen. Nach Absprache gehen die Proben auch in den Semesterferien weiter. Außerdem kommen zu den gemeinsamen wöchentlichen Proben – je nach Projekt und Rolle – Einzelproben hinzu sowie ein bis zwei Wochenenden, besonders in der „Endspurt“-Phase vor der Haupt- und Generalprobe. Ungefähr zwei Wochen vorm Semesterende findet die Premiere statt. In der Regel folgen fünf weitere Aufführungen. (Gastspiele werden – je nach Erfolg der Inszenierung und der Lust und Zeit der Ensemblemitglieder – geplant.)

Erleben und erfahren

Weder vermitteln wir eine bestimmte Theatertheorie, noch legen wir die spielpraktischen Grundlagen nach einer speziellen „Lehre“ oder „Schule“. Gleichwohl lässt sich im gemeinsamen theatralen Tun Theoretisches einsichtig und Konzeptionelles erfahrbar machen. Was Heiner Müller primär dem Zuschauer als angemessene ästhetische Haltung empfahl, wenden wir zu unserem eigenen Selbstverständnis als Theatermacher leitmotivisch um: Wer spielt und inszeniert, erlebt und erfährt im gemeinsamen Prozess und Produkt mehr, als dass er – kopflastig-willentlich – versteht. Mit den unterschiedlichsten theatralen Mitteln, in unterschiedlichsten Spiel- und Theaterformen stellen wir uns mit jedem neuen Projekt voller Neugier und Spiellust den uns als befragenswert erscheinenden gesellschaftlich-kulturellen Trends. Da werden „klassische“ Stücke anverwandelt. Da werden Texte zeitgenössischer Autoren mit eigenen Erfahrungsstücken collagiert und zu einem ausdrucksstarken Sinnganzen zusammengeführt. Da gehen wir mit jeder neuen Gruppe auf eine vielversprechende Reise… ohne abgesicherten Ausgang.

Freunde und Förderer

An dieser Stelle möchten wir betonen, dass die Theaterproduktionen des Studententheaters nur abgesichert sind, weil die Universität Kassel und die Universitätsgesellschaft Kassel e.V. uns Jahr für Jahr ausreichend finanziell unterstützen.

Dafür unseren herzlichen Dank

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Interview mit der Leitung: „Optimismus ist Pflicht!“ (1.09.2014) Kulturmagazin Nr. 167, Jan./Febr. 2011: „Aber das Theater höret nimmer auf…“ HNA, 2005: „Studenten sind Räuber“ Publik Magazin vom 16.11.2004: „Herangetastet“ HNA vom 7.6. 2004: „Wenn das Eis schmilzt“